Mittwoch, 3. Februar 2016

If I can make it there...

…I´ll make it anywhere! NEW YORK CITY. Da war ich nun. 
Meine persönliche Premiere - und diese Stadt übertraf alle Erwartungen. Es war gigantisch, grandios, protzig, prunkvoll, außergewöhnlich, exzessiv, extrem - alles riesig und es duftete nach den süßesten und teuersten Parfums dieser Welt, erlesenen Tees für 90 Dollar aus der Palm Court des Plazas und stank zugleich nach Armut, nassem Hund in der U-Bahn und viel zu viel Fast Food. 

Wunderschöne,  junge Mädchen mit viel Mascara auf den Wimpern und dem American Dream im Kopf überall in dieser Stadt : Mädchen, die im Memberclub Soho House mit perfekt nachgezogenem Chanel-Lippenstift Champagner schlürften, in der Park Avenue wohnten und genau diesen Serena-van-der-Woodsen-Traum lebten. Und dann noch alle die, die es nicht hierhin geschafft hatten, die aufgewacht sind im Albtraum, schwanger und bettelnd im Regen auf der Straße. 
Die Unterschiede hätten nicht größer sein können…in allerlei Hinsicht. Diese Stadt in einem Wort: EXTREM. In allen Schattierungen. Mit allen Vorzügen und bitteren Enttäuschungen.
Und dennoch: SO INSPIRIEREND, ich zehre noch immer davon. Oh ja. Ich komme wieder, das nächste Mal jedoch im Sommer. Dann stinkt der U-Bahn Hund nicht so sehr und die armen Mädchen sitzen zumindest im Trockenen.

XOXO (...nein, kleiner Scherz - ich bin keines dieser Extrem-Mädchen und stets dankbar dafür ein bodenständiges, relativ normales Leben führen zu dürfen)

















Find me on Stylebook!